Mein Name ist Jessica Steinborn und ich bin als Älteste von vier Geschwistern 1986 in Berlin geboren und aufgewachsen.

Seit dem Ende meiner Schulzeit, und nicht zuletzt durch meine eigene Biographie begründet, war und bin ich fest entschlossen, mich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu widmen – für sie da zu sein, ihnen zu helfen, sie zu unterstützen. Kindern und Jugendlichen Halt und Glaube an sich selbst zu geben, den sie sich selbst (noch nicht oder situativ nicht) geben können, sie auf dem Weg ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten und dabei stets ihre Individualität zu berücksichtigen, habe ich mir zur Priorität in meiner Arbeits(sicht-)weise gemacht.

Den Grundstein für diese Arbeit legte ich mit meinem Studium der Rehabilitationspädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin, welches ich im Mai 2012 mit dem Diplom abschließen konnte.

Nach einer Elternzeitvertretung im Bereich des Sozialdienstes in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der DRK Kliniken/Westend, war ich von Dezember 2012 bis August 2016 als Sozialpädagogin in einer teilstationären Einrichtung des DRK, die Tagesgruppen sowie eine staatlich anerkannte Ersatzschule umfasste, angestellt und tätig. In einem multiprofessionellen Team betreute ich in diesen Zeitraum Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 bis 16 Jahren mit hohem komplexem Hilfebedarf, die aufgrund von Lernstörungen und/oder psychischen Erkrankungen kinder- und jugendpsychiatrisch behandlungsbedürftig und in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt sind.

Neben der Vernetzungsarbeit mit Jugendämtern, Schulen und Kliniken, der Erstellung von individuellen Hilfe-, Förder- und Entwicklungsplänen sowie der Beratung von Eltern (in Einzelgesprächen und Gruppenangeboten), stand und steht für mich die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen sowie deren bedeutsamen Bezugspersonen im Vordergrund meines Wirkens. Dabei ist es mir oberste Priorität, jedes Kind mit seinen Problematiken als Individuum zu begreifen und ihm nicht quasi allgemeingültige Rezepte überzustülpen. Mir ist es wichtig, dass mich die Kinder und Jugendlichen als konstante, authentische Person erleben, die, wie sie selbst auch, verschiedene Lebens-Rollen auszufüllen hat.

Vor sich evtl. zuspitzenden Gefahrensituationen aufgrund von Schicksalsschlägen, Überforderungen o.ä. ist niemand gefeit. Doch um die Sicherheit und den Schutz der Kinder und deren Familien rechtzeitig einschätzen und stärken zu können, absolvierte ich im Zeitraum von März bis Juli 2014 den berufsbegleitenden modularen Weiterbildungslehrgang zur „Insoweit erfahrenen Fachkraft nach § 8a SGB VIII (Kinderschutzfachkraft)“.

Darüber hinaus entschied ich mich im September 2014 für die Aufnahme der Ausbildung zur tiefenpsychologisch-fundierten sowie analytischen Kinder-und-Jugendlichen-Psychothera-peutin am Institut für Psychotherapie e.V./Edith-Jacobson-Institut.

Denn wichtiger als ein „störendes Verhalten“ umzulernen, war mir schon immer, es zu verstehen; zu verstehen, warum ein Kind/ein Jugendlicher oder eine Person generell so ist, wie sie ist; sich verhält, wie sie sich verhält.

Ich freue mich sehr, ab dem 1. September 2016 in der Sancta Maria-Schule der Hedwigschwestern Unterstützung und Ansprechpartnerin sein zu dürfen.

Jessica Steinborn
Sancta Maria Schule
Dreilindenstr. 24 – 28
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Fon: 030 –030 – 80303 304
steinborn@theophanu.org